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KRAFTPLÄTZE auf  MALLORCA

Jahrelang galt die Insel Mallorca als Urlaubsziel für Billig-Touristen. Nach und nach entwickelte sich dann eine Subkultur von Leuten, die dort alles das nachholen wollen mit Trinken und Feiern bis zum Umfallen, was sie sich zuhause nicht trauen. Diese Spezies wird nie etwas von der wahren Schönheit der Insel erfahren, von ihren ungezählten Kostbarkeiten der Natur. Bei Seglern war Mallorca deswegen schon früh ein Geheimtip. So kam ich 1975 erstmals dahin.

Parallel dazu gab es eine andere Strömung, die später ebenfalls ins Extrem ausschlug; spätestens seit bekannt wurde, daß der spanische König dort eine Residenz besitzt. Nun folgten Hollywood-Stars und andere Prominente, die Preise explodierten, Land wurde knapp, ein Bauboom jagte den nächsten. Im Gefolge der Reichen und Mächtigen eroberten schließlich Golfer die Insel. Und sie vermehren sich noch... Interessanterweise breiten sich deren wunderschöne Anlagen häufig an alten Kraftplätzen aus! Das war eine der Überraschungen bei meiner dritten Reise.

Auch ich hatte nur die übliche Vorstellung von Mallorca, als ich 2003 zum zweiten Mal dort Urlaub machte. Per Rad erkundete ich die Umgebung von Canyamel. So stieß ich auf eine archäologische Stätte, die als gut erforscht gilt: Talaiot de Ses Pai´ses. Schon beim Annähern spürte ich am Pulsieren in meinen Händen, daß es sich dabei um einen starken Kraftplatz handeln muß. Mein Landschaftspendel schlug kräftig und schnell rechtsdrehend aus, d. h. im Uhrzeigersinn. Diese Energieform wird mit der Lebenskraft an sich gleichgesetzt. Später konnte ich über das Biometer die Bovis-Einheiten messen; sie betrugen vor dem Eingang bereits 28.000! Das ist enorm hoch und erinnerte mich ebenso wie die Art des Baus an Tempel auf Malta. Es mußte sich demnach um eine uralte heilige Stätte handeln...

Das fand ich natürlich total aufregend, zumal ich von derlei noch nie etwas gehört hatte. Also begann ich, mich mit den Händen einfühlend und mit dem Pendel erkundend, die gesamte Anlage zu untersuchen. „Talaiot“ bedeutet so viel wie „Turm“; dieser hier steht ungefähr im Zentrum. 2003 war er noch begehbar; inzwischen ist einiges zusammengestürzt und das Betreten verboten.

Mit dem Erklärungsversuch der Fachleute, es handele sich dabei um eine Fluchtstätte für die Anwohner dieser Steinhaufen, konnte ich nichts anfangen. Warum führt ein unterirdischer Gang aus einem Nebenraum mit Steinsäulen in und durch diesen Turm? Dieser Gang ist mit 15 Zentimetern so schmal, daß Menschen nicht dadurch kriechen können. Und auf der Flucht schon gar nicht. Außerdem – warum sollten Menschen sich in einen Turm ohne Zugangstüren flüchten wollen? Damit sie alle auf einmal erschlagen werden konnten, von welchen Feinden auch immer?

Während ich so dastand und darüber nachgrübelte, kam mir das Wort „Heiliges Wasser“. Der Raum mit den Säulchen hat eine besondere Abstrahlung, die sich in 26.000 B.E. messen läßt. Solche Räume sind in meinen Augen alte, heilige Stätten, die mit der Kraft der Erde zusammenhängen.

Die Lösung war: in diesem speziellen Raum fanden besondere Rituale statt, die mit besonderem Wasser zusammenhingen. Und natürlich mit den Sternen, mit bestimmten Sternenkonstellationen, mit Tag-und Nachtgleichen und Sonnenwenden... Darauf waren diese Turmbauten also letztlich ausgerichtet! Der kleine Gang war für den Lauf des heiligen Wassers gebaut. Dieses wurde durch den Talaiot hindurchgeleitet und auf der anderen Seite wieder hinaus....

Allmählich bekam das Ganze einen tieferen Sinn. Später erfuhr ich aus der Geistigen Welt, daß es sich also tatsächlich um astronomische Türme handelt. Das bestätigte sich bei weiteren Stätten wie Capocorb Vell oder Son Fornes, Son Fred oder Claper des Gegant. Und nicht wie ein Professor es interpretiert, daß man diese Türme als Kühlräume (!) für getötete Tiere gebaut, sie gleichzeitig aber auch als Versammlungsräume für die Sippe (!) genutzt hätte... Wie lecker!

Mir wurde auch gezeigt, wie sie wirklich konstruiert waren, mit Abdeckung aus Holzlatten und Binsengeflecht. So konnte immer ein Abschnitt zum nächtlichen Himmel freigelegt werden, durch den man die Sterne exakt beobachten konnte. Die Menschen vor (mindestens) dreieinhalbtausend Jahren hatten nämlich viel mehr Kenntnis vom Kosmos, als unsere moderne Wissenschaft es wahrhaben will. 

Natürlich wurden diese imposanten Gebäude immer auf Plätzen errichtet, an denen Mutter Erde uns ihre Kraft in besonderem Maße zur Verfügung stellt. Steinbauten solchen Ausmaßes waren nirgendwo auf der Welt einfach nur Häuser zum Wohnen oder gar für geschlachtetes Vieh. (Menschen wohnten in Hütten; Stein als kostbares, fast unvergängliches Material war immer den Göttern vorbehalten...)

Und wie ich beim ersten Besuch in Ses Países erfahren durfte, waren diese heiligen Orte häufig auch Stätten des Heilens. Ähnlich wie viel später im klassischen Griechenland, wo die berühmten Heilstätten von Pergamon, Aspendos, Delphi oder Milet die Kranken anlockte, waren auch diese hier auf Mallorca Kraftplätze, an denen Menschen geheilt wurden. Im unteren Teil der Ruinen breitet sich ein Raum aus, der im Neolithikum als offener Ruheraum benutzt wurde. Hier lagen die psychisch Kranken entspannt auf bequemen Liegen, mit Blick auf eine zauberhafte Landschaft. Ihr Anblick allein bietet Seelennahrung und hat so schon heilende Wirkung. Ganz abgesehen von den „Zaubertränken“, die die Eingeweihten der frühen Tage ihnen aus speziellen Kräutern zubereiteten.

In der ausgedehnten Anlage von Son Fornes, die immer noch nicht ganz erforscht bzw. ausgegraben ist, gibt es gleich mehrere talaiots. In einem fanden besondere Rituale zu Ehren der Großen Mutter (oder Gaia oder der Göttin) statt – also für unseren Planeten oder Mutter Erde. Priesterinnen wurden hier ausgebildet, wie an anderen Stätten auch. So sehen wir, daß diese geheimnisvollen Kraftplätze in mancherlei Hinsicht viel mehr verbergen, als sie uns auf Anhieb offenbaren wollen.

Doch noch ganz andere Orte der Kraft sind überall auf Mallorca zu finden. Es sind dies eigenwillige, stark abstrahlende Felsen und vor allem die phantastischen Bäume! Es gibt ja nicht nur Palmen, sondern riesige Gummibäume und uralte Koniferen. Teilweise strecken sie direkt am Strand, von den meisten Besuchern nicht sonderlich beachtet, ihre knorrigen, bizarr geformten Äste aus. Nimmt man Kontakt mit ihnen auf, sind sie höchst erstaunt – weil sie das überhaupt nicht gewöhnt sind. Deshalb sollte man sich auch immer ehrfürchtig und respektvoll nähern. Es kann sein, daß ein Baumwesen einen nicht unbedingt an sich heranlassen will... Doch meistens freuen sie sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit über menschliche Zuwendung.

Eine letzte, wenn auch größere Gruppe von Kraftplätzen sind die zahlreichen Tropfsteinhöhlen aus grauer Vorzeit. Leider sind sie vorwiegend touristisch ausgebeutet wie die berühmten Coves del Drach, mit kitschigem Buntlicht verfärbt und musikalisch grauenhaft beschallt. Und dennoch kann man auch in ihnen, bei etwas gutem Willen, den Atem von Mutter Erde spüren.


KRAFTPLÄTZE auf RÜGEN

Schon immer hat die Insel Rügen die Menschen in ihren Bann gezogen – das beweisen archäologische Funde und uralte Grabstätten aus der Vorzeit. Noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden fast 1.400 Steinsetzungen und Hügelgräber gezählt. Selbst heute sind noch über hundert bekannt, wenn auch meist nur noch in Resten vorhanden.

Mit ihrer zerfransten Form liegt die Insel wie ein zerfledderter Pfannekuchen in der Ostsee. Ankommenden Siedlern bot sie ideale Lebensbedingungen: über das Meer konnte man anlanden, aber auch wieder hinausfahren; vielleicht zu Beutezügen aufbrechen, wie es die ansässigen Slawen, die Obotriten, vor 1000 Jahren machten. Mit seinem Fischreichtum gab das Meer außerdem in früheren Zeiten reichlich Nahrung, die durch Fisch -und Vogelfang in den zahlreichen Bodden ergänzt wurde. Diese bildeten obendrein kleine, geschützte Naturhäfen, in denen sich die Boote der Einwohner vor Sturm oder Angreifern von außen verstecken konnten – oder auch Piraten wie Klaus Störtebeker. Sein Andenken wird jedes Jahr bei Ralswiek durch sommerliche Festspiele im Freien hochgehalten.

Die aus den Karpaten im Osten eingewanderten Slawen haben meines Erachtens ein tiefes Verständnis für vorhandene Energien der Orte gehabt. Auffällig ist nämlich, daß sie sich durchgängig gerne an Kraftplätzen angesiedelt haben bzw. dort ihre Kultstätten errichtet. Das kann man vielerorts in Deutschland an den von ihnen übriggebliebenen Ringwällen ablesen wie auch dem von Garz. Das Kap Arkona, im Nordwesten der Insel gelegen, ist ebenfalls ein solcher Ort und noch heute ein (leider inzwischen voll touristisch ausgenutzter) Anziehungspunkt. Ausgrabungen der letzten Jahre haben bewiesen, daß hier einst ein heiliger Tempel für ihren obersten Gott gestanden hat, zu dem die Slawen selbst aus fernen Gegenden häufig und zahlreich pilgerten: Swantevit, der mit seinen 4 Köpfen in alle Himmelsrichtungen blickt und somit „alles sieht“, also der Vielsehende ist. Gleichzeitig bündelt er aber auch die vier Elemente in sich und harmonisiert sie. Am Kap Arkona kann man Wasser (Meer), Luft (ständig wehender Wind), Feuer (Sonne) und Erde (Kreidefelsen) hautnah spüren. Bereits 1999 haben wir als Erdheilerinnen die kraftvollen Energien dieses Kaps durch unsere Landschaftspendel bestätigt bekommen.

Daß eigentlich die ganze Insel Rügen ein einziger großer Kraftort ist, merkt man deutlich, wenn man vom Kap Arkona aus zur Steinsetzung bei Nobbin fährt. Unterwegs vibriert die Erde, Energielinien ziehen sich gut sichtbar überland. Das geht so weiter bis in den Süden und Westen, wo viele wunderbar abstrahlende Energielinien-Halterbäume zu sehen sind, überall kuppige Hügel der Landschaft ihr Gepräge geben. An solch besonders kraftvollen Stellen wurden schon in früheren Zeiten (meine Informationen gehen zehntausend Jahre zurück!) Kultplätze geschaffen.

Die Eingeweihten jener Tage, die noch in Verbindung zum Kosmos standen und mit ihm kommunizierten (etwas, das uns heutzutage schon lange verlorengegangen ist), erkannten die besondere Bedeutung dieser Stellen. Dort hielten sie ihre Kulte zu Ehren der Sonne und von Mutter Erde, Gaia oder der Großen Göttin ab. Tanzen, Singen, Trommeln, Tönen, Rasseln – all das geschah anfangs im Freien. Später wurden dann große Steine, Megalithe, errichtet, die diese Stellen weithin sichtbar markierten. So wurden heilige Räume geschaffen, in denen Heilung geschehen konnte, in denen die geheimen Wissenschaften weitervermittelt wurden. Immer nur mündlich, immer nur an Auserwählte, eben nicht für alle da, sondern speziell, ausgesucht, esoterisch (im Gegensatz zum heutigen exoterischen, nach außen gerichteten Gebrauch vieler alter Wissensschätze). Denn wer das geheime Wissen kannte, der hatte große Macht. Doch diese Macht wurde in den Händen der Weisen niemals mißbraucht, sondern immer zum Wohle aller, des Stammes, der Tiere und Pflanzen, der Elementarwesen, der Deven der Orte, ja von Mutter Erde selber, eingesetzt und genutzt.

Natürlich sammelten sich im Laufe der Jahrtausende verschiedene Menschengruppen, und damit Gottesvorstellungen, an solchen Orten an. So wurden ursprüngliche Steinsetzungen später zu Gräbern umfunktioniert, in denen die Überreste hochverehrter Menschen der Erde übergeben wurden. Aus der Verehrung dieser Menschen ergab sich dann wieder eine Erhöhung des Ortes. So wurden selbst in jenen Zeiten (um 5000 v.Chr.), wo Teile des uralten Wissens schon verloren waren, die guten Energien weiterhin aufrechterhalten und genährt.

Interessanterweise sind aus diesen Tagen keinerlei archäologische Funde aufgetreten. Die gab es erst später, als die dritte Menschenwelle über Rügen rollte. In der Bronze- und Eisenzeit (also ab ca 2.000 v.Chr.) wurden nun Stammesführer und Kämpfer an den geheiligten Orten beigesetzt. Aus dieser Zeit als „Grabstätte“ stammen die meisten Funde, die mit dem ursprünglichen Zweck als Energie-Verteiler nicht mehr viel zu tun hatten. Dadurch kamen die Archäologen auf die (unsinnige) Idee, es handle sich bei den „Langbetten“ um Grabstellen für ganze Sippen.

Warum eine Menge großer Steine in einer langen Reihe aufstellen und dann nur eine einzige, kleine Kammer für all die Toten der Sippe anzulegen? Auch bei Nobbin handelt es sich um ein solches Langbett, das anfangs als Heil-, Unterrichts- und Einweihungsstätte gedient hat. Alle noch vorhandenen Steine der zwei Reihen sind in Plus und Minus gepolt, und zwar gegenläufig. Das läßt sich über den Pendelausschlag leicht sichtbar machen. Das bedeutet: diese „Grabkammer“ steht unter Strom! Würden wir einen Toten in eine elektrisch aufgeladene Kiste legen? Wer einmal in der vorderen Kammer, zwischen den mächtigen „Wächtersteinen“ gestanden hat, wird das Gefühl der Heiligkeit, das man hier erfahren kann, nicht mehr vergessen. (Die meisten Radler übrigens, die hier vorbeifahren, sehen sich die Steine nur gelangweilt oder höchst verwundert an...)

Häufig gab es heftige Kämpfe zwischen Vertretern der alten und der neuen Glaubensrichtung, wie z.B. zwischen „heidnischen“ Slawen und Christen. Wenn dort also Kämpfe, Gemetzel, Vergewaltigungen, Verstümmelungen stattgefunden hatten, hing diese negative Energie noch immer an den Plätzen, saß in den Steinen fest. Wenn wir heute zu diesen Steinsetzungen gehen, erfaßt uns manchmal ein Schauder, ein Unwille, ein Unbehagen – dann steigen diese alten Geschichten auf, die oft mit uns selber, in einer anderen, früheren Inkarnation, zu tun haben. Sogar unangenehmste Übelkeit kann einen ereilen; dann haben wir es mit Sicherheit mit den Resten von hier ausgeübter Schwarzer Magie bzw. Teufelskulten zu tun. All dies haben wir als Gruppe schon erlebt – in besonders heftiger Form bei den Steinsetzungen von Lancken-Granitz. Die Aufforderung an die Erdheiler heißt dann immer: den Ort von diesen negativen, störenden Energien befreien, ihn mit Lila Licht reinigen.

Bei Lancken-Granitz verläuft eine große Energielinie, die die ganze Insel von West nach Ost überzieht. Auf ihr lagen und liegen zahlreiche Steinsetzungen, die – wie die Ziegensteine – oft sehr zerstört sind und dennoch magische Kraft abstrahlen. Diese ausgedehnte Stätte umfaßte einstmals 15 Gebilde (jetzt noch sieben in Resten), die man als Einweihungskammern bezeichnen kann. Dort fanden die Ausbildungen der „Priesterinnen“ statt, die in ihren verschiedenen Phasen unterschiedliche Prüfungen ihrer spirituellen Reife ablegen mußten. Hier ist ebenfalls wiederholt viel gekämpft und gelitten worden. So muß auch diese alte Kultstätte immer wieder in ihrer Kraft gestärkt und für die neuen Energien vorbereitet werden. Sie hat, wie die gesamte Insel, ein großes Gewicht für die energetische Versorgung in der Zukunft, für die neue Verbindung von der Erde zum Kosmos.

Zu den Steinsetzungen zu zählen ist auch der geheimnisvolle Opferstein von Quoltitz. Er liegt versteckt in einem Wäldchen, unter einer beschützenden Lindengruppe verborgen. Diese zeigt schon von weitem einen Kraftplatz an durch ihre kugelige Ausformung. Im Halbdunkel der Bäume wurden hier Opfer für Mutter Erde erbracht, Erstlinge der Ernte, Gaben an die Große Göttin. Später wurde der Name mißverstanden; man opferte Tiere zu Ehren eines männlichen Gottes (Hähne) und sogar Menschenblut ist hier geflossen. Diese scheußlichen Energien hingen noch über dem Stein, als wir 1999 erstmals dort arbeiteten. Inzwischen haben wir ihn gründlich von der Energie der Teufelsrituale u.a. gereinigt, ihn in seiner Kraft gestärkt und wieder ins Energiesystem der Insel eingebunden.

Ein weiterer Aspekt dieses Systems sind die zahlreichen „Hügelgräber“, die häufig gar keine Gräber sind oder waren, sondern Energie-Hügel. Wie enttäuschend muß das für Schatzsucher gewesen sein, wenn sie – trotz Duchwühlens – nichts gefunden haben außer Erde und einigen kleinen Steinen. Wenn man sie aber unter dem Blickwinkel der Energieverteilung von Mutter Erde betrachtet, kann man – wie beispielsweise bei Nadelitz oder Woorke – sehr schön erkennen, was sie für die Natur, die Menschen, die Tiere und nicht zuletzt die Elementarwesen bedeuten: über die Jahrtausende hinweg Kunde zu geben von der Schönheit, Eleganz und Kraft unseres wunderbaren Planeten, sein ehemals intaktes Energiesystem aufrechtzuerhalten bzw. wieder in Ordnung zu bringen. Und dazu können und dürfen wir Menschen, als Erdheiler/innen, freudigen Herzens beitragen. Das nährt und kräftigt uns und unsere Seele...

In diesem Sinne: probieren Sie´s doch einfach mal aus!


Die EXTERNSTEINE – ein norddeutscher KRAFTPLATZ

Wild zerklüftete Felsformationen haben die Menschen schon immer angezogen und tief beeindruckt. An solchen Orten war (und ist) nicht nur die Natur in besonderem Maße zu sehen und zu spüren, sondern man vermutet dort auch eine Heimat der Götter oder von unbekannten Geist- und Naturwesen. So fanden an derlei Plätzen schon in frühester Vorzeit Kulte und Rituale statt, die den Menschen mit diesen herrschenden Mächten in Verbindung bringen und versöhnen konnten. Dadurch etnwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte im Volksglauben auch vielerlei Legenden und Sagen, die das Unfaßbare in für einfache Gemüter verstehbare Texte umwandelten. - So wurde die Bewegung von riesigen Steinkolossen kurzerhand irgendwelchen Riesen angedichtet und schon hatten wir die „Hünengräber“. Der normale Mensch kann sich auch heute noch kaum vorstellen, wie diese teils mehrere Tonnen wiegenden Steine bewegt wurden. Selbst mit modernster Technik stellen massige Findlinge, die manchmal bei Baustellen auftauchen, die Ingenieure vor große Schwierigkeiten des Transports. - Kein Wunder also, daß solche bizarren Felsgebilde die Phantasie anregen und vor ungelösten Geheimnissen nur so strotzen. Einer der weit über Deutschland hinaus bekanntesten und mächtigsten Kraftplätze dieser Art sind die Externsteine im Teutoburger Wald. Sie liegen in der Nähe von Detmold und dem Herrmanns-Denkmal.

Vor etwa 120 Millionen Jahren erstreckte sich im Nordwesten Europas ein riesiges Meeresgebiet. Aus den sandigen Ablagerungen dieses Meeres, den quarzhaltigen Sedimenten, entstand unter masssivem Druck dann Sandstein. Vor rund 70 Millionen Jahren, als sich das Gebirge des Teutoburger Waldes aufwölbte, wurde schließlich bei den Externsteinen der besonders haltbare Osning - Sandstein senkrecht nach oben gepreßt. Charakteristisch für diese Felsformation mit ihren einzelnen „Türmen“ sind Bruchstrukturen und Klüfte, die durch die fortwährende Erosion von Wind und Wetter zerfressen wurden und zu der typischen Wollsackverwitterung geführt haben.

Manche Teile der Externsteine wirken wie riesige, verwaschene Skulpturen. So ist am Felsen Nr. 4 (links vom Weg, an der ehemaligen Straße nach Horn) eine Gestalt sichtbar, die man „den Hängenden“ nennt. Christen interpretieren ihn als Jesusfigur. Er wird aber auch als Odin angesehen, der „4 Tage und 4 Nächte am Baume hing“. Womit wir bei den Germanen wären, die in unrühmlichen früheren Tagen für alles verantwortlich waren, was es in Deutschland an Urtümlichem zu sehen gab. Auch wurden hier damals entsprechende Rituale abgehalten, in Erinnerung an die arischen Ahnen. Neonazis haben diese Stätte ebenfalls lange Zeit heimgesucht; was inzwischen angeblich unterbunden worden ist. (Bei meinen ersten beiden Erdheilungs-Seminaren mußten wir noch ziemlich viel von deren energetischem Schmutz vernichten!)

Im Mittelalter ist (von Paderborn aus) klösterliche Tätigkeit bei den Externsteinen nachgewiesen. Die Annahme jedoch, es habe sich damals um einen beliebten Wallfahrtsort gehandelt, ist mittlerweile widerlegt. Wann genau das berühmte Relief auf Fels Nr. 1 ursprünglich entstanden ist, läßt die Fachleute immer noch rätseln. Mit seinen 5 x 5,50 Metern gilt es als eines der bemerkenswertesten romanischen Kunstwerke in Europa. Aufgeteilt in zwei Bereiche stellt es oben eine Kreuzabnahme dar, die allerdings außerordentlich seltsam anmutet. Der nach links gekippte Jesus wird am Bauch von Joseph von Arimathia gestützt, während seine kopflose Mutter Maria mit beiden Händen sein Gesicht hält. Über dieser Gruppe „schwebt“ sozusagen, da er keine Beine hat und sich am Kreuz festhält, der „Älteste der Juden“, Nikodemus. Das gebogene Etwas unter ihm wird als „sesselförmiger Baum“ beschrieben. Rechts von dieser Gruppe steht, immerhin auf dem Boden, der Jünger Johannes. Und hoch über allem soll Gott Vater thronen...

Vergleicht man diese Darstellung mit anderen Kreuzabnahmen der Romanik, wird man nirgendwo fündig. Warum sind die Gestalten so merkwürdig verdreht und gleichzeitig ziemlich eckig? Außerdem herrschen auf dem Relief mindestens zwei Gestaltungsmodi. Die christlichen Figuren sind vollplastisch als Reliefs weit herausragend auf der Wand gearbeitet, während im Hintergrund Motive im Flachrelief wahre Rätsel aufgeben. Links über Jesus versteckt sich hinter einem plastischen Vorhang eine zwölfstrahlige Sonne, auf der rechten Seite gekontert von einem Mann im Mond. Dieser Mond ist umwickelt mit einem Tuch, das in den Knoten mündet, der typisch ist für die antike Stätte Persepolis im Iran. Dort herrschte der Sonnengott Ahura Mazda, dessen Anhänger als „Ashurier“ es heute noch gibt. Das seltsame große Kreuz geht in dieselbe Richtung: es ist keine typisch christliche Darstellung. Und am Ende der Fahnenstange, die Gott im Arm hält, ist interessanterweise ein gleichschenkliges Kreuz modelliert, wie es die Templer in vielen (auch norddeutschen) Kirchen hinterlassen haben.

Ganz verrückt wird es aber unter dem oben beschriebenen Teil: da befindet sich ein unbeschreibliches Durcheinander aus gewundenen Formen, die als Schlangen oder Drachen interpretiert werden; als „Symbol der höllischen Unterwelt“. Die Germanen-Anhänger sehen in diesem Teil und dem Baum-Sessel Reste eines Irminsul-Kultes. Ja, die Weltenesche oder der Baum des Lebens soll direkt hier verehrt worden sein. Vielleicht sogar in der Figur der „Hängenden“. Möglich ist es; warum nicht? Wenn man bedenkt, wie viele Jahrausende lang dieser heilige Ort als Kultstätte benutzt wurde. Das untere Relief ist jedenfalls aufgrund seiner Verwitterungsspuren mit Sicherheit der älteste Teil des ganzen. (Bei meinem ersten Seminar zeigte sich in diesem Teil ein Kobold auf den Fotos!)

Meines Erachtens ist das obere Relief aus einem ebenfalls viel älteren entstanden, das einem Sonnengott geweiht war. Vielleicht Ahura Mazda? Das würde genau zu dem passen, was Amun Ra (der höchste Sonnengott Ägyptens) uns vor Ort gesagt hat, daß nämlich die Externsteine ein Sonnenheiligtum waren und sind. Und das beste: sie sind energetisch direkt mit den ägyptischen Pyramiden von Gizeh verbunden! Sie liegen auf einer Energie-Linie, die sich quer durch Europa zieht, über Kreta und den griechischen Olymp. Allein dadurch sind die Externsteine schon ganz außerordentlich...

Dazu paßt wiederum etwas ganz anderes: im linken Eingang zur Grotte ragt eine schlecht erkennbare Gestalt aus dem Fels, mit einem Schlüssel. Daher postulierte man, es müsse sich um Petrus, den „Himmelsöffner“ handeln. Wir erfuhren jedoch, daß dies ursprünglich ein Abbild des Falkengottes Horus war! (Mir wurde diese Figur auch deutlich gezeigt) Der Gott des Lichtes aus Ägypten, der den Schlüssel zur Ewigkeit in den Krallen hält... Plötzlich bekommt alles einen weitläufigen Zusammenhang und tieferen Sinn. In meinen Augen ist dieser Kraftplatz ein uralter Kultort, an dem den Göttern der jeweiligen Glaubensrichtungen gehuldigt wurde. Kultische Verrichtungen (wie beispielsweise Beten) hinterlassen nunmal nicht immer faßbare Spuren, wie sie die Fachwelt gerne sucht!

Großes Rätselraten gab es bei den Archäologen auch um das „Bogengrab“, das nach römischen Vorbildern benannte Arcosolium. Am Ufer der aufgestauten Wiembeke erhebt sich ein aufwendig bearbeiteter, dunkler Felsbrocken, in dem unter einem Bogen ein menschlicher Körperumriß ausgearbeitet ist. Für uns war sofort klar, daß es sich dabei niemals um ein Grab, sondern um eine Einweihungsstätte frühester Zeiten handeln muß.

Das Abpendeln und Ausmessen mit dem Biometer zeigten fantastische Ergebnisse. So

war in Höhe der Chakren jeweils ein anderer Pendelausschlag festzustellen sowie sehr unterschiedliche Bovis-Einheiten, bis weit über 18.000 B.E.! (Derlei Werte werden von Blanche Merz in ihrem Buch „Orte der Kraft“ als typisch für starke Kraftplätze angegeben.

Ein echtes Grab zeigt nie so hohe Werte.) Außerdem ist dieser „Trog“ direkt mit der darüber liegenden Grotte verbunden sowie mit einem oben im Wald versteckten anderen Felsen, auf dem an verborgener Stelle geheimnisvolle Runen eingeritzt sind.

Auch das Sacellum, die offene Kapelle oben auf dem Turmfelsen, war lange Zeit eine Einweihungsstätte, bevor sie von Christen umgestaltet wurde. Hier befindet sich über einer kleinen Nische das berühmte runde Fenster, durch das zur Sommer-Sonnen-Wende am 21.Juni die Sonne bei ihrem Aufgang im Osten zu sehen ist. Außen auf diesem Felsen sind uralt ausgewaschene Stufen erkennbar. Sie zeigen nach Nordosten, zum „Aufgangsstern“.

Dann gibt es bei den weiteren Felsen einen Frauenlochstein, an dem ausgewählte Kinder mit heiligem Wasser für den Dienst der Großen Göttin geweiht wurden. Das geschah zu speziellen Daten mit besonderen Mondständen. Auf dem leider zerstörten Gebärstein wurden solche Kinder zur Welt gebracht. Meistens von Frauen, die im Dienste des Heiligtums standen, aber auch von einfachen Landfrauen. Ganz am Ende der Felsengruppe befindet sich der ehemalige Sitz der germanischen Seherin Weleda, die dort ihre berühmten Prophezeiungen ausgesprochen haben soll. Manchmal zeigt sie sich im Stein, ein schönes, helles Frauengesicht, von dunklen Locken umrahmt...

Die große Grotte, vorne im Fels Nr.1 hinter dem Relief, die zeiweilig als Einsiedelei genutzt wurde, ist auch ein urzeitlich heiliger Raum. Mit einer runden Vertiefung, dem „Kessel der Wiedergeburt“, in dem man direkt mit Mutter Erde in Kontakt kommen kann. Hier traf man sich zu Versammlungen, hier wurde aber auch Gericht gehalten, sogar noch im späten Mittelalter. Von hier aus wurden Verurteilte zu Tode gestürzt, auf den Felsen des Arcosoliums...

Wenn auch die Fachleute nicht alles herausfinden werden, so ist doch eines klar: die Egge-Steren-Steine (die Sternen-Steine an der Egge, wie sie früher hießen) waren schon um zehntausend v. Chr. ein Kraftplatz, an dem Kulte und Rituale zu Ehren der jeweiligen Götter ausgeübt wurden. Und er hat bis heute nichts von seiner magischen Anziehungskraft eingebüßt, pilgern doch jährlich bis zu einer Million Besucher dorthin, um sich von seinem Charme, seiner Faszination, seinen Geheimnissen und seiner kraftvollen Energie-Abstrahlung beeindrucken zu lassen.

 

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